Willkommen zur Online-Sammlung unserer Jahresrückblicke und Jahresberichte!
Wir sind stolz darauf, Ihnen die Entwicklung unserer Stiftung zu zeigen.
Im ersten Teil erhalten Sie einen Einblick in das Jahr 2025.
Im unteren Teil finden Sie die Jahresberichte der vorhergegangenen Jahre.
Den Mitarbeitenden gebührt ein grosser Dank: Mit viel Engagement haben sie an der Umsetzung der Strategie mitgewirkt und sich täglich mit grosser Leidenschaft für das Wohl und die Gesundheit unserer Schwestern, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mieterinnen und Mieter eingesetzt. Zugleich konnten die betrieblichen Prozesse erfolgreich optimiert werden.
Weiter wurde ein wichtiger Grundstein für die Zukunft der Schwesterngemeinschaft gelegt. Die St. Anna-Schwestern kommen in den Genuss eines «Rundum-sorglos-Pakets» mit umfassenden Leistungen im Haus Vita. Die St. Anna Stiftung übernimmt dabei die Angehörigenfunktion für die Schwestern und koordiniert sämtliche administrativen, organisatorischen und unterstützenden Aufgaben.
Wir leben Herzlichkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermassen. Mit starkem Teamgeist, klarer Ausrichtung und grossem Engagement erzielten wir ein erfolgreiches Geschäftsergebnis. Im Rahmen der Strategie entwickelten wir unsere Unternehmensorganisation gezielt weiter. Abteilungen wurden neu gebündelt, Kompetenzen gestärkt und Synergien konsequent genutzt. Die rollende Umsetzung hat sich bewährt und erlaubt flexible Anpassungen. Ein zentrales Projekt ist die Tagesstätte für Menschen mit Demenz, die 2026 eröffnet wird. Das Angebot folgt der Prämisse der Schwesterngemeinschaft, der Not der Zeit aktiv zu begegnen. So entsteht im Raum Luzern ein bedarfsgerechtes Angebot, das Betroffene begleitet und Angehörige spürbar entlastet.
Im vergangenen Jahr stand die gruppenübergreifende Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Durch enge Abstimmung steigerten wir die Pflegequalität und gingen gezielter auf individuelle Bedürfnisse ein. Einen Schwerpunkt bildete die interprofessionelle Weiterbildung mit dem Demenzsimulator, die wertvolle Einblicke in den Alltag von Menschen mit Demenz vermittelte. Stolz sind wir auf den erfolgreichen Abschluss von zwei Lernenden zu Fachangestellten Gesundheit, die nun im Alterszentrum weiterarbeiten. Besonders gelungen war das vielseitige Aktivierungsprogramm, das von kreativen Angeboten bis hin zu einem Besuch von Lamas reichte. Zudem erfolgte der Wechsel vom RAI-NH- zum RAI-LTCF-Pflege-Einstufungssystem.
Im vergangenen Jahr war im Zentrum St. Anna viel los. Zahlreiche Seminare, Tagungen und Anlässe konnten wir erfolgreich durchführen. Besonders schön war es, viele Gäste erneut begrüssen zu dürfen, ein deutliches Zeichen für die Qualität unseres Angebots. Dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir weiterhin auf Kurs und konnten unsere Auslastung spürbar erhöhen. Mit vielseitigen Seminarräumen, modernen Sitzungszimmern und ausgezeichneter Kulinarik im Restaurant Annamia bieten wir optimale Bedingungen für Veranstaltungen jeder Art. Ein Highlight war die Auszeichnung beim Swiss Location Award mit dem Prädikat «ausgezeichnet», die unser Engagement über den Dächern von Luzern eindrucksvoll unterstreicht.
Im Jahr 2025 war die Nachfrage nach unserem Angebot erneut sehr hoch, was den grossen Bedarf an unserer Arbeit deutlich machte und zeigte, wie wichtig unser Engagement ist. Für die Zukunft wurde ein bedeutender Schritt beschlossen: 2026 zieht das Haus Hagar an einen neuen, anonymen Standort, um den Schutz der Bewohnerinnen und Kinder noch besser zu gewährleisten und ihnen zusätzliche Sicherheit und Privatsphäre zu bieten. Pia Engler hat sich entschieden, die St. Anna Stiftung im Januar 2026 zu verlassen. Wir danken ihr herzlich für ihr grosses Engagement und ihre wertvolle Arbeit. Die neue Leiterin wird die Verantwortung direkt am neuen Standort übernehmen und das Angebot mit dem Team weiterführen.
2025 bereitete die KiTa St. Anna den Trägerschaftswechsel vor, der ab Januar 2026 erfolgreich zu «Pop e Poppa» vollzogen wurde. Mitarbeitende und Eltern wurden aktiv einbezogen, offene Fragen geklärt und gegenseitiges Vertrauen gestärkt. Unser bewährtes pädagogisches Konzept, das engagierte Team, der vertraute Standort und alle Betreuungsplätze bleiben unverändert erhalten. Unter dem neuen Namen «Kita Wäsmeliwald» wurden die Gruppen vom Team liebevoll Dachs, Reh und Fuchs benannt. Im August verabschiedeten wir Leiterin Melanie Styger, während die neue Co-Kitaleitung Jasmin Jakober und Tanja Unternährer Kontinuität und Qualität sicherstellen. Herzlichen Dank allen für das Vertrauen und die wertvolle Begleitung!
Mit der strategischen Neuausrichtung wurde die Kommission Mission und Wohltätigkeit gegründet, diese hat ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Kommission
unterstützt die St. Anna-Schwestern in Übersee beratend und hilft bei der Finanzierung von verschiedenen Projekten. Die St. Anna-Schwestern in Indien und Ostafrika haben grosse Erfahrung und sind ausgebildete Fachfrauen in der Krankenpflege, der Sozialarbeit, im Finanzbereich und in der Führung. Sie erkennen die Not der Zeit in ihrem Einzugsgebiet und wissen Prioritäten zu setzen. Wir sind dankbar für den Einsatz der St. Anna-Schwestern vor Ort und vertrauen auf ihre Erfahrungen.

Die drei Säulen symbolisieren die Schritte auf dem Weg zu einem umsorgten, würdevollen «Rundum-sorglos-Leben» der Schwesterngemeinschaft.
Wir St. Anna-Schwestern sind seit unserer Gründung 1909 von dieser Vision getragen. 1998 wurde in vorausschauender Weisheit unsere Stiftung ins Leben gerufen. Auch heute richten wir unseren Blick darauf, die künftigen Erfordernisse für das Wohl der Gemeinschaft und jeder einzelnen Schwester zu erkennen und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Die langjährige Geschichte von Stiftung und Gemeinschaft bildet das tragfähige Fundament, auf dem wir gemeinsam weitergehen – stets mit dem Zielbild 2030 vor Augen: «Rundum sorglos».
Die Stiftung ermöglicht uns ein umsorgtes, würdevolles Leben in vertrauter Umgebung. Schritt für Schritt übernimmt sie die medizinische Versorgung und Betreuung bis hin zu Aufgaben, die sonst Angehörige tragen würden. So entsteht ein innovatives Modell ganzheitlicher Betreuung, das den Menschen in Individualität, Spiritualität und familiärer Verbundenheit glei-chermassen in den Mittelpunkt stellt.
Auch wenn diese Seite auf den ersten Blick vor allem grafisch wirkt, steckt sie voller Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Die Realität offen zu betrachten und die Zukunft vertrauensvoll zu gestalten, stärkt unsere Hoffnung und Zuversicht. In diesem Geist wollen wir weiterhin Wege finden, die Bedürfnisse unserer Schwestern und der gesamten Gemeinschaft nachhaltig und liebevoll zu erfüllen.
Sr. Samuelle Käppeli, Generaloberin